• Freiwilligenarbeit in Ghana - Werde Coach und helfe den Kindern bei der Verwirklichung ihres Fußball-Traums!

Kwahu Bepong - Ghana StormsoccerAcademy

Das Projekt
In der StormsoccerAcademy wohnen mehr als 100 Fußballspieler im Alter zwischen 8 und mitte 20 Jahren. Die Kinder und Jugendliche erhalten hier die Möglichkeit, neben der schulischen Ausbildung ihren Traum zu verfolgen später einmal professionell Fußball zu spielen. Sie gehen also morgens in die Schule und werden am Nachmittag trainiert.

Das Training gibt den Spielern der StormsoccerAcademy festen Halt. Für die Spieler stellt das Camp das Zuhause dar. Der Coach und der Teammanger leben hier zusammen mit den Spielern ( mehr als 5 Spieler pro Raum)  und teilen somit ihr ganzes Leben mit den Spielern. Sie nehmen dort, besonders für die jungen Spieler, eine Vaterrolle ein, besonders da viele Spieler nur sehr wenig Kontakt zu ihrem Elternhaus haben. In der StormsoccerAcademy werden sie erzogen und arbeiten an der Verwirklichung ihres Traumes. Es sind alle Altersklassen vertreten. Es gibt eine U11-, U13-, U15-, U17-Mannschaft und ein Second-Devison-Team.  
 
Geschichte des Projektes
Die StormsoccerAcademy wurde von Daniel Assante, Awal Yuisf (von allen nur „Coach“ genannt) und Alfred Boateng (der Team-Manager der Academy) aufgebaut und wird jetzt von der Organisation „Youth for Christ“ unterstützt. Der Coach hat selbst früher professionel gespielt und danach eine Trainerausbildung gemacht. Er war begeistert von der Idee eine Fußball Academy aufzubauen, in der nicht nur auf die fußballerische Ausbildung der Spieler geachtet, sondern auch für Erziehung und Bildung gesorgt wird.
 
Was dich erwartet
Fünf einzelne Mannschaften zu trainieren und zu betreuen ist sehr viel Arbeit für den Coach und Team-Manager. Hierbei werden die Freiwilligen helfen.

Die Arbeit für Freiwillige ist sehr vielfältig. Freiwillige können z.B: die Anwesenheit der Jungs in der Schule kontrollieren, bei Schularbeiten helfen und die Spieler betreuen. Auch sie nehmen eine Art Vaterrolle ein. Außerdem haben Freiwillige mit den Spielern der Second Devision soziale Anknüpfungspunkte mit Älteren.

Letztes Jahr haben die beiden Freiwilligen jeweils ein Team gecoacht und damit die Verantwortung für eine komplette Mannschaft übernommen. Dies hat begonnen mit dem Zusehen beim Training vom Coach, weiter ging es dann damit, dass der Freiwillige einzelne Traineraufgaben übernimmt, später auch mal ein Training alleine macht und am Ende vollwertiger Coach seines eigenen Teams wird.

Sein Tag beginnt oft damit in der Schule nach den Spielern zu sehen und ein kleines Schwätzchen mit den Lehrern zu halten. Er besitzt jede Freiheit eins Coachs und kann sein Tagesablauf gestalten wie er will. Er kann seinen eigenen Interessen nachgehen, ins Camp gehen um nach den Spielern zu schauen, in der Regel mindestens 1 mal pro Tag, oder einfach um Gemeinschaft mit den Spielern und dem Coach zu haben (Karten und Dame spielen etc.). In unregelmäßigen Abständen geht man je nach situativem Bedarf (z. B. ein wichtiges Spiel) zum Coach um sich im Trainersein instruieren zu lassen. Alternativ kann auch ein Spaziergang ins Dorf, auf den Markt oder eine Fahrt mit dem Taxi ins Nachbardorf angetreten werden.

Man wächst mit seiner Aufgabe. Welches und ob man ein Team trainiert hängt von der eigenen Neigung ab.
 
Land, Menschen und Kultur
Die StormsoccerAcademy liegt in dem Dorf Kwahu Bepong in der Eastern Region. Sie ist eine von insgesamt 10 Regionen, welche sich alle in Kultur und Sprache unterscheiden. Die Eastern Region ist sehr bekannt für das Feiern des Osterfestes und die vergleichsweise niedrige Temperatur wegen der Berglage. Wie in der ganzen südlichen Hälfte von Ghana herrscht auch in Kwahu tropisches Klima vor, während die Landschaft des Nordens Savanne ist.

Das dörfliche Leben ist einfach und noch ein bischen weiter weg vom westlichen Standard als das Leben in der Stadt wie z.B. Accra.

Zur Kultur in Ghana kann man sagen, dass unabhängig davon, in welcher Region man sich befindet, tanzen ein wesentlicher Bestandteil ist. Der populärste Tanz ist Azonto, bei dem, wie bei den meisten ghanaischen Tänzen, die Mimik ein wichtige Rolle spielt.

Ganz Ghana ist außerdem sehr für sein tolerantes interreligiöses Zusammenleben bekannt. Die vorherrschende Religion ist das Christentum gefolgt vom Islam und den traditionellen Naturreligion. Insgesamt sollte man noch erwähnen, dass fast jeder Mensch in Ghana in irgendeiner Weise "religiös" ist, also an eine übernatürliche höhere Macht glaubt.

Ansonsten lässt sich noch erwähnen, dass in ganz Ghana Gastfreundschaft sehr groß geschrieben wird. Man wird mit Sicherheit nicht drum herum kommen sich von unbekannten Leuten zum essen einladen zu lassen.

Zu letzt muss noch erwähnt sein, dass Ghanaer einfach sehr sehr offen sind. Egal wo man sich befindet, man ist nie alleine, es ist nur begrenzt möglich öffentlich und zugleich anonym unterwegs zu sein. Auf der Straße hat man die Freiheit sich mit vielen Leuten einfach zu unterhalten.  Es ist nicht komisch aus heiteren Himmel zu fragen: Wohin gehst Du? Hast du heute schon gegessen? Oder: Wie heißt du? 

Wie man zwischen den Zeilen vielleicht schon mitbekommen hat, ist Ghana ein sicheres Land.

Wo liegt Bepong in Ghana?